Blick durch Baumfarne auf eine Bucht mit langem Sandstrand, felsiger Landzunge und kleinen Inseln im tiefblauen Meer

Coromandel

18°C

Wieder auf dem Weg Richtung Süden stoppten wir an den Whangarei Falls. Es ist eben nicht wie im Sprichwort: "Kennst du einen, kennst du alle.". Ihr werdet also sicher noch einige Wasserfälle zu Gesicht bekommen.

Anschließend fuhren wir weiter bis nach Muriwai an der Westküste zu einem nebeligen und dunklen Sandstrand. Doch die Wettergeister schienen gnädig, sodass wir schnell über Sonnenschutz nachdenken mussten.

Whangarei Falls: mehrere Wasserfälle stürzen über eine bewachsene Felswand in ein klares Becken, vorne Farne und Gräser
Bemooste Felsplatten an der Küste vor einer hellen Sandsteinklippe, darüber kreisende Seevögel
Frau steht barfuß am spiegelnden Strand und reißt jubelnd die Arme hoch, in einer Hand die Schuhe

Nach Entdeckung der ortsansässigen Basstölpel-Kolonie konnten wir diese beim Paarungsverhalten und Nestbau beobachten. Diese Vögel erreichen während der Jagd beim Eintauchen ins Wasser circa 100 km/h.

Der Sonnenuntergang wurde zwar vom herannahenden Regen gedämpft, dennoch ergab sich hoch oben über dem Meer auf dem Felsen eine sehr schöne, aber auch kühle Abendstimmung.

Vier Basstölpel fliegen übereinander vor grauem Himmel
Abendstimmung über dem dunklen Sandstrand von Muriwai, vorne auf dem Felsen die brütende Basstölpel-Kolonie
Basstölpel im Flug mit einem grünen Zweig für den Nestbau im Schnabel

Einen verregneten Fahrtag später befinden wir uns auf der Coromandel Halbinsel. Hier haben wir uns Hahei, einen kleinen Küstenort, bekannt als Drehort für die Narnia-Filme, ausgesucht ‐ von Hihi nach Hahei.

Die dortige Cathedral Cove konnten wir am gleichen Tag bei aufklarendem Wetter erwandern und schnell durchqueren. Dank Vorsaison wirkte der Ort beinahe gespenstisch verlassen.

Ausgewaschener Sandsteinfelsen in der Brandung der Cathedral Cove, aus Bodenperspektive vom Strand aufgenommen
Am Strand der Cathedral Cove wird der riesige Felsen Te Hoho scheinbar mit einer Hand gestützt
Blick vom Küstenwanderweg auf weiße Klippen und das Meer unter dunklen Wolken, vorne Palmlilienblätter
Blick aus dem Felsbogen der Cathedral Cove auf den Strand und den freistehenden Felsen Te Hoho im Meer

Von Graupel zu strahlendem Sonnenschein in kürzester Zeit, langweilig wird es einem damit beim Fahren der Passstraßen sicher nicht. Aber der Ausblick aus dem Cockpit ist umwerfend.

Bei Ebbe kann man am Hot Water Beach Reste von Millionen Jahre alter vulkanischer Aktivität in Form von aufsteigendem Thermalwasser genießen.

Dunkle Gewitterwolken über einer Ortsstraße, im Vordergrund blühender Flachs in der Sonne
Selfie von uns beiden in Handtücher gewickelt mit Schaufel am Hot Water Beach, im Hintergrund Leute beim Buddeln
Unser Campervan an einem Aussichtspunkt der nassen Passstraße, dahinter bewaldete Hügel und Regenschauer

Die Coromandel Halbinsel ist geprägt von subtropischem Regenwald. Auf dem Pinnacles Track im Coromandel National Park gab es bei einer 6-stündigen Wanderung ausreichend Möglichkeiten, den Regenwald zu bestaunen.

Diese 15,5 km lange Wanderung mit 900 Höhenmetern führte über Stock, Stein, Matsch, Geröll, Treppen und einen kleinen Klettersteig zum windumtosten Gipfel. Hat sich gelohnt!

Klettern über Eisenbügel an einem Felsblock am Pinnacles Track, dahinter bewaldete Bergketten
Wanderweg über einen bewachsenen Bergrücken zu den Felsgipfeln der Pinnacles
Weiter Blick über die bewaldeten Hügel des Coromandel National Park, vorne grüne Blätter

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