Nebelverhangene Küste mit Sandstrand und Brandung, im Hintergrund vorgelagerte Inseln

Northland

22°C

Mit unserem neuen Haus auf Rädern ging es über grüne Hügel und kurvige Straßen in Richtung Norden. Erstes Ziel waren die Waipu Caves. Hier kann man kostenlos und naturbelassen eine Tropfsteinhöhle erkunden.

Das Licht geht an ‐ erzeugt durch die Glühwürmchen, arachnocampa luminosa für die Lateiner unter euch, oder Titiwai auf Maori. Die leuchtenden Larven erzeugen blaugrüne Biolumineszenz, um Beute in ihre Fangfäden zu locken.

Eingang der Waipu Caves
Glühwürmchen in den Waipu Caves

Neben dem saftigen Grün der vielen Kuh- und Schafweiden gibt es in der Bay of Islands auch traumhafte Strände und zum Glück auch einige Wasserfälle. Die Rainbow Falls haben ihrem Namen zwar keine Ehre gemacht, waren aber nicht minder beeindruckend.

Die sehr versteckten Te Wairere Falls wurden erst 2015 wiederentdeckt und der dazugehörige Wanderweg gebaut. Ein Stellplatz direkt am Bach verspricht tiefe Entspannung in der Natur.

Sandstrand mit Brandung und kleiner bewaldeter Insel in der Bay of Islands
Wasserfall, der über Felsstufen in den Wald stürzt
Flusslauf mit Stromschnellen, umrahmt von Bäumen und blühenden Gräsern am Stellplatz

Aus einer vermeintlich kurzen und entspannten Wanderung zum Dukes Lookout wurde mit einer neuen Bekanntschaft eine 6-stündige Matsch-, Kletter- und Badetour mit Flussdurchquerung aber grandiosem Finish.

Nach diesen Strapazen und bei so einer Aussicht schmeckt der Schokokeks noch besser. Arnott hat sich mit den diversen köstlichen Keksvariationen bereits in unser Herz gebacken und uns schon häufig gerettet.

Kletterpassage an einer Felswand auf dem Weg zum Dukes Lookout
Wanderschuhe vor der Aussicht auf eine türkisblaue Bucht vom Dukes Lookout
Blick vom Dukes Lookout auf türkisblaue Buchten und grüne Hügel
Zwei Frauen lachen bei einem Glas Weißwein auf der Holzveranda am Campingplatz

Am darauffolgenden Tag erreichten wir das Cape Reinga, die Nordspitze Neuseelands. Hier treffen beeindruckend die tasmanische See und der Pazifik aufeinander. Für die Maori ist dies ein Ort von großer spiritueller Bedeutung.

Die hier vorkommende Flora ist durch die spezielle Bodenzusammensetzung sehr besonders. Mit durchziehenden Nebelschwaden ein mystisch schöner Ort.

Keulenlilie vor der nebelverhangenen Küste am Cape Reinga
Gemeinsames Selfie mit Sonnenbrillen vor dem Meer am Cape Reinga
Grüne Hügel mit dem Leuchtturm von Cape Reinga im Nebel

Auch wenn das Meer hier in der Doubtless Bay wieder deutlich frischer ist als zuletzt an der Sunshine Coast, konnten wir bei bestem Sonnenschein nicht widerstehen.

Den Abend ließen wir idyllisch am Campingplatz in Hihi Beach ausklingen - "hihi", geht es uns nicht gut an diesem Dienstag.

Frau streckt auf einer Klippe die Arme über dem türkisblauen Meer in die Höhe
Zwei Schatten auf dem nassen Sandstrand der Doubtless Bay
Sonnenuntergang über der Bucht von Hihi Beach, eingerahmt von Bäumen

Wir versuchen euch regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Aber seid uns bitte nicht böse, wenn hier nur alle paar Tage ein neues Update erscheint.