Straße in der Nullarbor Plain

Entlang des Eyre Highway

22°C

Der Weg Richtung Ostküste führte uns über den 1675km langen Eyre Highway (National Route 1) und unter anderem durch die Nullarbor Plain. Auf einen Abstecher begaben wir uns dabei in das Outback in eine Goldgräberstadt.

Kalgoorlie wurde 1893 im Rahmen des Goldrausches gegründet und fördert mit einer der weltweit größten offenen Goldminen heute noch aktiv. Uns lockte allerdings nicht das Gold, sondern der Beginn des längsten Golfkurses Australiens. (Nullarbor Links 1365 km)

Kalgoorlie
Outback-Golf
Drohnenfoto im Outback

Der Eyre Highway ist benannt nach einem europäischen Abenteurer, der erstmals zu Land 1840 ‐ 1841 die Nullarbor Wüste durchquerte. Nullarbor, für die Lateiner unter euch redundant, bedeutet "kein Baum". Die Wüstenvegetation besteht aus Gras und Buschland.

146,6 Kilometer schnurstracks geradeaus: ein absoluter Traum. Auf dem Highway to Hell, wie ihn ACDC nannten, erlebt man pure Monotonie. Anders ausgedrückt erlebt man ein Gefühl von der unendlichen Weite und schlichten Schönheit Südaustraliens.

Längste gerade Straße Australiens
Längste gerade Straße Australiens
Längste gerade Straße Australiens

In unregelmäßigen aber weiten Abständen gibt es die Möglichkeit an den Roadhouses zu tanken, zu nächtigen, einen wundervollen Siebträgerkaffee zu genießen oder mal wieder ein Loch Wüstengolf zu spielen. Wider erwarten gingen dabei in der Summe keine Bälle verloren.

Das Lebensgroße Känguru preist ein Stück australisches Kulturgut an, Vegemite. Dieser für unseren Gaumen grauenvoll salzige und bittere Brotaufstrich aus Hefeextrakt und Gemüse soll viele Vitamine enthalten und vor Krankheit schützen. Das muss einem wohl in die australische Wiege gelegt werden.

Känguru mit Vegemite
Warnschild auf dem Eyre Highway
Roadhouse

Die 14-18 Meter langen Southern Right Wales wiegen bis zu 100 Tonnen. Australien hat insgesamt eine Population von 3000 bis 5000, wovon der größte Teil in West- und Südaustralien vorkommt. Zwischen Juni und August dient die große australische Bucht als Geburts- und Kinderstube für die Wale, bevor sie dann die weite Reise zurück in die Antarktis antreten.

Die große australische Bucht bietet mit Ihren Steilfelsen und tiefen Gewässern optimalen Lebensraum und Schutz vor dem einzigen Feind, dem Killerwal. Wale selbst jagen nicht und ernähren sich trotz ihrer Größe nur von Zooplankton und kleinen Krebstieren. Mit halboffenen Mund schwimmen sie dafür die Wasseroberfläche entlang und Filtern sie aus dem Wasser.

Wal
Wale in der australischen Bucht
Bunda Cliffs

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